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Honig

2. Honigernte 2010

Sowohl quantitativ als auch qualitativ ist die 2. Honigernte in diesem Jahr bestens ausgefallen. Ende Juli habe ich den Honig unseren Bienenvölkern entnommen und nach guter imkerlicher Praxis verarbeitet. Hier die wesentlichen Arbeitsschritte, damit Sie den Werdegang des Honigs vom Bienenstock zum Honigglas ersehen können. Ich habe also…

  • …nur reifen Honig (verdeckelte Waben mit wenig Wassergehalt) und
  • …nur unbebrütete Honigwaben geerntet (wir imkern mit Absperrgitter, so dass die Königin nicht in den Honigraum gelangt)
  • …den Honig aus den Waben in einer Edelstahlschleuder geschleudert
  • …ab Beginn des Kristallisationsprozesses den Honig zweimal täglich gerührt (manuell mit einem Edelstahlrührer), so dass er möglichst cremig wird und von feiner Konstistenz ist
  • …den Honig in 500g Gläser abgefüllt, wenn er gerade noch flüssig ist und einen perlmuttartigen Schimmer bekommt. Zum Abfüllen verwenden wir eine geeichte Waage.
  • …die Gläser etikettiert. Hierbei handelt es sich um Gewährstreifen vom Deutschen Imkerbund (D.I.B.). Somit unterliegt unser Honig strengeren Kriterien als die Honigverordnung vorgibt (z.B. Wassergehalt von max. 18% (DIB) anstelle von max. 20% (Honigverordnung)

Wie man sieht ist die Honigernte mit viel Arbeit verbunden, aber die Mühe hat sich gelohnt.

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1. Honigernte 2010

Das Wetter hat es im Frühling 2010 nicht wesentlich besser mit uns gemeint als 2009, dennoch konnten meine fleißigen Bienen einigen Überschuss an Honig erzeugen. Die ersten Gläser mit dem feinen, cremigen Honig, der übrigens zu 100% aus dem Ermstal stammt, sind bereits abgefüllt.

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(Schlechte) Honigernte 2009

Aufgrund des langen Winters konnten die Bienenvölker nicht rechtzeitig genügend Brut anlegen, so dass das kurze Trachtangebot im Ermstal kaum genutzt werden konnte. Zu wenig Sammlerinnen konnten z.B. während der Obstbaumblüte den wertvollen Nektar sammeln. Dazu kommt, dass die Gütlebesitzer ihre Wiesen nur allzu gerne mähen. Für die Bienen ist da kaum etwas zu holen. Einige Imker wandern auf die Schwäbische Alb, diese konnten immerhin mehr oder weniger viel Rapshonig ernten. Wir dagegen möchten Honig aus dem Ermstal, auch wenn man dann in Jahren wie diesem beinahe leer ausgeht. Das ist aber nicht so tragisch, auch wenn man die Kosten, z.B. für das Winterfutter, trotzdem hat. Wichtiger ist die Bienenhaltung an sich und dass die Bestäubungsleistung im Ermstal dadurch gesichert ist. Allerdings heißt das, dass ich derzeit leider keinen Honig abgeben kann. Ich hoffe daher auf eine bessere Honigernte in 2010.

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