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Bienenstand

Honigernte 2016

Die Frühjahrstracht haben wir dieses Jahr in den Bienenstöcken gelassen. So wirklich gelohnt hätte sich eine Ernte nicht. Aber so ist das eben bei einer Standimkerei. Wir möchten Honig aus dem Ermstal und wandern daher nicht, z.B. in den Raps oder in den (Nadel-)Wald.

Nun, nach Abwarten der Lindenblüte, haben unsere Bienen doch noch einiges gesammelt. Entsprechend arbeitesreich war dann auch der Samstag. Die Honigwaben müssen schließlich - möglichst ohne ansitzende Bienen - verladen und nach Hause zum Schleudern transportiert werden. Nach dem Entfernen der Wachsdeckel wird dann geschleudert, gesiebt und in Honigeimer zur Lagerung abgefüllt. Nach dem Aufräumen/Putzen geht es dann nochmal auf den Bienenstand um die leeren Waben wieder zurück zu hängen.

Der Honig floss auffallend zähflüssig (und langsam!) durch das Sieb. Das ist ein gutes Zeichen für die hohe Qualität, sprich, die "Trockenheit" des Honigs. Wahrscheinlich werden wir dieses Jahr mal wieder eine Analyse bzgl. Qualität und Rückstände im Honig an der Landesanstalt für Bienenkunde durchführen lassen.

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Winterbehandlung durchgeführt - alle Völker ok

Mit meinen beiden Helfern (4 und 6 Jahre) haben wir heute Morgen die Bienenvölker – entsprechend dem Behandlungskonzept Baden-Württemberg – mit Oxalsäure behandelt. Eigentlich war es dafür mit 7-8°C zu mild. Doch länger wollte ich nicht warten. Bei der Aktion haben wir gesehen, dass alle Bienenvölker augenscheinlich wohlauf sind. Es sind bislang keine Verluste zu beklagen. Nun bleibt zu hoffen, dass die Behandlung ein Erfolg war und die restlichen Varroamilben hinreichend dezimiert wurden.

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Die Kirsche beginnt schon zu blühen

Beginnende Kirschblüte in Dettingen Nach dem kurzen Kälteeinbruch, der um diese Jahreszeit völlig normal ist und den Bienen keinerlei Probleme bereitet, kann man nun im Ermstal schon einige geöffnete Kirschblüten sehen. Zum Wochenende, an dem bis zu 20°C erwartet werden, ist sicherlich schon eine erste Blütenpracht zu bewundern.

Die Bienen, die bei dem mild verlaufenen Winter schon sehr früh große Brutflächen gepflegt haben, haben diese während des Kälteeinbruchs natürlich nicht aufgegeben. Dementsprechend hoch war in den letzten Tagen der Futterverbrauch, musste die Brut doch auf Temperatur gehalten werden.

Es werden Pollen und zunehmend auch Nektar gesammelt Die Bienenvölker sind also schon ganz gut aufgestellt und teils überraschend stark. Das Timing mit dem ersten größeren Nektarangebot (Kirschblüte) könnte kaum besser sein. Wenn das Wetter weiterhin mitmacht, ist mit entsprechendem Nektareintrag bzw. einer ordentlichen Honigernte zu rechnen, auch wenn das Gros des Nektars sicher erst mal zur Brutpflege verwendet wird.

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Ein scheuer Gast

Zauneidechse Einen seltenen Besucher konnte ich heute schnell mit dem Smartphone fotografieren. Als ich gerade jüngste Brut zur Königinnenzucht umgelarvt hatte und die Brutwaben wieder dem "auserwählten" Volk zurückgeben wollte, saß zu meinen Füßen eine ... ja, was eigentlich? Eine Zauneidechse?

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Das große Blühen beginnt bald

Heute habe ich allen Bienenvölkern den Honigraum aufgesetzt. Damit die Königin diesen nicht bebrütet, kommt zwischen Brut- und Honigraum grundsätzlich ein Absperrgitter, das die Arbeiterinnen - nicht aber die Königin - durchlässt. Sie ist dafür mit ihrem vergrößerten Hinterleib zu "dick". Wenn der zu erwartende Kälteeinbruch überstanden ist, beginnt sicherlich das große Blühen. Leider kommt das große Blühen für die Bienenvölker noch etwas zu früh. Es mangelt noch an Jungbienen...

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Frühjahrsnachschau - Alles ok!

Bienenstand bei Mittelstadt Alle Bienenvölker haben den Winter (bisher) sehr gut überstanden. Da freut sich der Imker. Nun bleibt zu hoffen, dass das Wetter bald wieder besser wird und sich die Völker gut entwickeln. Auf dem Bild ist unser kleiner Bienenstand bei Mittelstadt zu sehen.

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Der Winter kann kommen

Unsere Bienenvölker sind eingewintert, d.h. sie haben (schon vor einigen Wochen) genügend Futter für den Winter erhalten, wurden im Spätsommer bereits gegen die Varroamilbe behandelt und sie haben vor ein paar Tagen, rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch, einen Schutz gegen das Eindringen von Mäusen erhalten.

Und was macht der Imker im Winter? Am Bienenstand nicht viel. Mitte/Ende November steht nochmal eine Behandlung gegen die Varroamilbe an. Bei der Gelegenheit sieht man gleich, ob es den Bienenvölkern gut geht. Ansonsten stehen Reparatur- und Vorbereitungsarbeiten an. So müssen einige Bienenkästen frisch gestrichen werden und außerdem kann man schon mal die Rähmchen für das nächste Jahr vorbereiten (Mittelwände einlöten, etc.).

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Frühlingserwachen 2012

Alle Völker, selbst ein "Sorgenkind", sind prächtig über den Winter gekommen. Noch gibt es kaum Nektar zu finden, die Völker sind also noch nicht ganz "über den Berg". Aber dennoch kann man soweit mehr als zufrieden sein; den Bienen geht es gut, und nun harren wir der Dinge, die da kommen.

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Bienen aus dem Exil geholt

Nachdem die Bienen den Winter auf einer anderen Wiese überdauern mussten, habe ich sie letzen Samstag (5. März) wieder zurück an den eigentlichen Standort gebracht. Aber der Reihe nach… Mein Hauptbienenstand grenzt an einen Bach. Letztes Jahr überraschte mich die Gemeinde mit dem Hinweis, dass die Bienen zu nahe am Bach stünden und mindestens 10m Abstand zur Böschung halten müssten. Außerdem erfuhr ich, dass an diesem Bach umfangreiche Arbeiten (mehrere Wochen wurden veranschlagt) durchgeführt werden müssten, hauptsächlich aus Gründen des Hochwasserschutzes. Da zumindest letzteres durchaus nachvollziehbar ist, musste ich in einer Hau-Ruck Aktion (es war übrigens am Tag der Arbeit) die Bienen an einen anderen Standort verbringen, damit sie durch die Arbeiten mit schwerem Gerät in der Winterruhe nicht gestört würden. Diese Bacharbeiten wurden, nach witterungsbedingter Verzögerung, vor einigen Wochen beendet. Also habe ich die Völker wie gesagt letzten Samstag wieder zurück geholt. Dabei habe ich natürlich den Bienenstand vorschriftsmäßig hinreichend weit vom Bach entfernt (siehe §68b Wassergesetz Baden-Württemberg) aufgestellt, um weiteren Konflikten mit dem Gesetz aus dem Wege zu gehen. Den Völkern hat das Ganze übrigens nicht geschadet.

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Winter 09/10 gut überstanden

Eine sehr erfreuliche Frühjahrsnachschau war das. Alle Völker haben den Winter überstanden. Eine Verlustrate von 0% kann sich sehen lassen. Selbst ein äußerst schwaches Volk, das im Zuge eines Imkerkurses durch einen spät erstellten und vom Pech verfolgten Sammelbrutableger gebildet wurde, hat den Winter überstanden und scheint dabei eher noch gewachsen zu sein. Es ist immer wieder erstaunlich, wie diese Insekten auch dem kältesten Winter trotzen.

Nun wird sich zeigen, wie sich der Frühling entwickelt. Bisher stehen die Zeichen für eine reiche Blütenhonigernte wie im Jahr zuvor nicht sonderlich gut. Der März war bisher zu kalt, als dass die Völker hätten in Brut gehen und wachsen können. Kommt der Frühling nun mit Macht, und alles blüht schnell und gleichzeitig (wie 2009), dann können die Völker mangels Stärke dieses Blütenangebot nicht nutzen.

Aber noch haben wir erst Mitte März, und wir freuen uns erst mal über das Ende (hoffentlich!) des langen Winters. Die Bienen nehmen es gelassen, eben so wie es kommt. Das sollten wir auch tun, und vielleicht mal einfach am Flugloch das Kommen und Gehen beobachten, und nicht so viel nachdenken.

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