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Es ist ... Waldhonig!

Farbe und Geschmack waren schon verdächtig. Nun ist es amtlich: Der vermeintliche Phaceliahonig enthält zwar tatsächlich mehrheitlich Phacelia-Pollen, doch handelt es sich tatsächlich um Waldhonig. Dies ist insofern überraschend, weil wir die Bienen ganzjährig im Ermstal stehen haben und hier eigentlich kein Waldhonig anfällt. Doch es gibt nichts, was es nicht gibt, und jedes Jahr ist anders. :) Der Wassergehalt liegt mit 15,2 % erfreulich niedrig - der beste Wert, den wir bisher hatten. Kein Wunder also, dass der Honig beim Schleudern kaum durch das Sieb fließen wollte. Bei der Rückstandsanalyse waren übrigens keine der überprüften Rückstände (siehe Anhang) nachweisbar. Die Kosten für die Analysen sind zwar in Anbetracht unserer geringen Honigerträge viel zu hoch, doch ist es immer wieder interessant und man ist natürlich beruhigt (und auch ein wenig stolz) wenn die Ergebnisse so gut ausfallen. In sofern haben sich die Ausgaben also doch gelohnt. Der Vollständigkeit halber sind anbei die beiden Untersuchungsberichte "Qualitäts- und Sortenanalyse" sowie "Rückstandsanalyse" abrufbar.

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