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2. Honigernte 2010

Sowohl quantitativ als auch qualitativ ist die 2. Honigernte in diesem Jahr bestens ausgefallen. Ende Juli habe ich den Honig unseren Bienenvölkern entnommen und nach guter imkerlicher Praxis verarbeitet. Hier die wesentlichen Arbeitsschritte, damit Sie den Werdegang des Honigs vom Bienenstock zum Honigglas ersehen können. Ich habe also…

  • …nur reifen Honig (verdeckelte Waben mit wenig Wassergehalt) und
  • …nur unbebrütete Honigwaben geerntet (wir imkern mit Absperrgitter, so dass die Königin nicht in den Honigraum gelangt)
  • …den Honig aus den Waben in einer Edelstahlschleuder geschleudert
  • …ab Beginn des Kristallisationsprozesses den Honig zweimal täglich gerührt (manuell mit einem Edelstahlrührer), so dass er möglichst cremig wird und von feiner Konstistenz ist
  • …den Honig in 500g Gläser abgefüllt, wenn er gerade noch flüssig ist und einen perlmuttartigen Schimmer bekommt. Zum Abfüllen verwenden wir eine geeichte Waage.
  • …die Gläser etikettiert. Hierbei handelt es sich um Gewährstreifen vom Deutschen Imkerbund (D.I.B.). Somit unterliegt unser Honig strengeren Kriterien als die Honigverordnung vorgibt (z.B. Wassergehalt von max. 18% (DIB) anstelle von max. 20% (Honigverordnung)

Wie man sieht ist die Honigernte mit viel Arbeit verbunden, aber die Mühe hat sich gelohnt.

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