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Die Zarge(n)

Für eine komplette Beute benötigt man mindestens drei Zargen. Verglichen mit dem Gitterboden ist der Auf- und Zusammenbau einer Zarge aber relativ simpel.

Ein Hinweis vorab: In dem Hohenheimer Bauplan hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Aufsetzleiste ist nicht 390mm lang, sondern natürlich genau so lang wie die Griffleiste: 380mm.

Werkzeug für den Zusammenbau

  • Oberfräse
  • Holzleim, wasserfest
  • Bohrer, 4mm
  • Versenker
  • 20 Holzschrauben, 4,5x60mm
  • 16 Nägel

Anleitung

Zuerst verleimt man die Stirn- mit den Längsseiten. Dabei achtet man penibel auf Rechtwinkligkeit. Hier, wie auch beim Gitterboden, erleichtert das Fräsen von Nut und Feder das Ausrichten ungemein. Mit vier Schraubzwingen werden die Seitenteile an die Stirnteile für mindestens eine halbe Stunde gepresst.

Nun werden die Griff- und Aufsatzleisten aufgeleimt und anschließend, nach ausreichendem Antrocknen des Leims, mit je vier Nägeln pro Leiste von der Innenseite her festgenagelt.

Wenn alles getrocknet ist, wird die Zarge noch verschraubt. Je Ecke werden fünf Schrauben benötigt, die vom Seitenteil her eingeschraubt werden: Zwei Löcher werden mit einem Abstand von 1,5cm vom oberen bzw. unteren Rand vorgebohrt und zwar mit einem Abstand von 9mm von der Stirnkante. Somit sind die Bohrlöcher mittig in der 18mm breiten Griff- und Aufsetzleste platziert. Weitere drei Bohrlöcher werden mit ungefähr gleichem Abstand zueinander (etwa 5cm) durch das Seitenteil in das Stirnbrett gebohrt (27mm von der Stirnkante).

Sind alle Löcher vorgebohrt, werden die Löcher noch versenkt, so dass die Schrauben, die man nun zu guter letzt reinschraubt, nicht vorstehen.

Abschließend kann man die Zarge noch mit Leinölfirnis einlassen, so dass die Maserung schön zur Geltung kommt und die Beuten etwas gegen Witterungseinflüsse geschützt sind. Es gibt aber auch Imker, die die Zargen bzw. Beuten einfach so belassen, dann werden sie mit der Zeit grau, was aber anscheinend der Haltbarkeit keinen Abbruch tut.