Eichendorffstr. 6
72581 Dettingen
Tel.: 07123 944677
info [at] imkerei-brodbeck [dot] de
Wir betreiben hier in Dettingen an der Erms eine kleine Hobbyimkerei, wobei unsere Bienen sich das ganze Jahr über im Ermstal befinden und somit zur Sicherung der Bestäubungsleistung in der Region beitragen - schließlich gibt es hier tausende von Obstbäumen, die das Ermstal im Frühling übrigens zu einer wahren Augenweide machen.
Sie werden hier auf diesen Seiten Informationen über unsere Imkerei und natürlich über unseren Honigverkauf finden. Abgerundet wird unser Werbauftritt durch den Weblog. Dort berichten wir über Alltägliches und Aktuelles aus der Imkerei. Nicht immer brisant, aber für Bienenfreunde gewährt der Blog bestimmt interessante Einblicke in den Imkeralltag.
Und wenn Sie mehr über unsere Bienen, deren Produkte oder unsere Imkerei wissen möchten - fragen Sie uns doch einfach. Dazu können Sie uns über den Menüpunkt Kontakt jederzeit eine Nachricht schicken.
Herzliche Grüße
Martin Brodbeck
P.S.: Wir freuen uns über jeden Beitrag in unserem Gästebuch. Gerne auch mit (konstruktiver) Kritik an unserem Webauftritt.
Sowohl quantitativ als auch qualitativ ist unsere 2. Honigernte in diesem Jahr bestens ausgefallen. Ende Juli haben wir den Honig unseren Bienenvölkern entnommen und nach guter imkerlicher Praxis verarbeitet. Hier die wesentlichen Arbeitsschritte, damit Sie den Werdegang unseres Honigs vom Bienenstock zum Honigglas ersehen können. Wir haben also…
Wie man sieht ist die Honigernte mit viel Arbeit verbunden, aber die Mühe hat sich gelohnt. Sie können den Honig („Sommertracht“) ab sofort von uns beziehen (siehe Verkauf).
Das Wetter hat es im Frühling 2010 nicht wesentlich besser mit uns gemeint als 2009, dennoch konnten unsere fleißigen Bienen einigen Überschuss an Honig erzeugen. Die ersten Gläser mit dem feinen, cremigen Honig, der übrigens zu 100% aus dem Ermstal stammt, sind bereits abgefüllt und Sie können diesen nun bei uns (Adresse siehe linker Bereich) kaufen – so lange Vorrat reicht.
Der Landesverband Württembergischer Imker e.V. führt eine Unterschriftenaktion für ein endgültiges Verbot der Neonicotinoide durch . Ausdrücklich dürfen/sollen sich auch Nicht-Imker an der Aktion beteiligen.
Zur Erinnerung: Den Neonicotinoiden wie Clothianidin haben wir das Bienensterben im Rheintal 2008 zu verdanken. Hier geht es zur Unterschriftenaktion, die noch bis zum 15.05.2010 läuft.
Die sehr erfreuliche Frühjahrsnachschau war das. Alle Völker haben den Winter überstanden. Eine Verlustrate von 0% kann sich sehen lassen. Selbst ein äußerst schwaches Volk, das im Zuge eines Imkerkurses durch einen spät erstellten und vom Pech verfolgten Sammelbrutableger gebildet wurde, hat den Winter überstanden und scheint dabei eher noch gewachsen zu sein. Es ist immer wieder erstaunlich, wie diese Insekten auch dem kältesten Winter trotzen.
Nun wird sich zeigen, wie sich der Frühling entwickelt. Bisher stehen die Zeichen für eine reiche Blütenhonigernte wie im Jahr zuvor nicht sonderlich gut. Der März war bisher zu kalt, als dass die Völker hätten in Brut gehen und wachsen können. Kommt der Frühling nun mit Macht, und alles blüht schnell und gleichzeitig (wie 2009), dann können die Völker mangels Stärke dieses Blütenangebot nicht nutzen.
Aber noch haben wir erst Mitte März, und wir freuen uns erst mal über das Ende (hoffentlich!) des langen Winters. Die Bienen nehmen es gelassen, eben so wie es kommt. Das sollten wir auch tun, und vielleicht mal einfach am Flugloch das Kommen und Gehen beobachten, und nicht so viel nachdenken.
Aufgrund des langen Winters konnten die Bienenvölker nicht rechtzeitig genügend Brut anlegen, so dass das kurze Trachtangebot im Ermstal kaum genutzt werden konnte. Zu wenig Sammlerinnen konnten z.B. während der Obstbaumblüte den wertvollen Nektar sammeln. Dazu kommt, dass die Gütlebesitzer ihre Wiesen nur allzu gerne mähen. Für die Bienen ist da kaum etwas zu holen.
Einige Imker wandern auf die Schwäbische Alb, diese konnten immerhin mehr oder weniger viel Rapshonig ernten. Wir dagegen möchten Honig aus dem Ermstal, auch wenn man dann in Jahren wie diesem beinahe leer ausgeht. Das ist aber nicht so tragisch, auch wenn man die Kosten, z.B. für das Winterfutter, trotzdem hat. Wichtiger ist die Bienenhaltung an sich und dass die Bestäubungsleistung im Ermstal dadurch gesichert ist.
Allerdings heißt das, dass wir derzeit leider keinen Honig verkaufen können. Wir hoffen daher auf eine bessere Honigernte in 2010.
In den letzten zwei Tagen gab es schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den nahenden Frühling. An den Völkern war ein reger Flugverkehr zu beobachten. Es wurde buchstäblich Toilette gemacht und sofort mit dem Arbeiten sprich Pollen sammeln begonnen.
Als Pollenspender kommt um diese Jahreszeit hauptsächlich die Hasel in Betracht. Leider habe ich nur einen etwas unscharfen Schnappschuss gemacht.
Entgegen erster Befürchtungen scheint erst einmal kein Futtermangel in den Völkern zu herrschen. Als ich - entgegen aller Empfehlungen - vor einigen Tagen zaghaft von oben in die einzargigen Völker gesehen habe, wurde ich doch ziemlich nervös.
Ein genauerer Blick gestern zeigte aber, dass eines dieser beiden Völker definitiv noch gut versorgt ist. Beim anderen habe ich sicherheitshalber eine Futterwabe von einem gut versorgten (zweizargig überwinternden) Volk zugehängt. Nun heißt es hoffen, dass der Frühling dieses Jahr nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Der Winter ist schon hart. Insbesondere für Jungimker wie mich, wenn man in der kalten Jahreszeit nur abwarten kann...
Zum Testen habe ich nun ein neues Theme installiert, das das Erscheinungsbild des Webauftritts komplett ändert. Es wäre schön zu wissen, ob das Theme gefällt. Wer vorher schon auf den Seiten unterwegs war kann mir gerne einen entsprechenden Hinweis schicken, welches Erscheinungbild besser gefällt (Email oder hier).
Es kann gut sein, dass ich mit weiteren Themes experimentieren werde...